
Es war ein klares Votum für eine Bewerbung, sagt Maximilian Rieger: 296 Befürworter, fünf Enthaltungen und neun Gegenstimmen. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (ADH) möchte die Sommer-Universiade 2025 in Nordrhein-Westfalen ausrichten.
Dabei ist das Konzept noch nicht komplett fertig. Geplant ist jedoch, dass Düsseldorf, Duisburg und Essen Schwerpunkte der Veranstaltung werden könnten. Die Leichtathletik-Wettbewerbe könnten in Wattenscheid stattfinden, der Schwerpunkt in der Vereinigung von Sport, Wissenschaft und Kultur wäre Düsseldorf.
Der Verband sieht die Universiade als Chance, ein nachhaltiges Sportereignis nach Deutschland zu bringen, erklärt Rieger. Auch als Kontrapunkt zu anderen Sportereignissen wie Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften und Leichtathletik-WM.
"Die Chancen stehen gut"
Kritik gibt es daran, dass der ADH gar nicht fähig sei, ein solches Ereignis zu organisieren. Deshalb werde es eine Gesellschaft geben, die die Organisation übernimmt. Nun sollen noch Kommunen und der Bund endgültig überzeugt werden. Denn die Kosten soll die öffentliche Hand tragen, der ADH will keine Mittel investieren.
Gelingt es, die Finanzierung zu klären, entscheidet der internationale Universitäts-Sportverband im Mai 2020. "Die Chancen stehen sehr gut, denn eine ernsthafte Gegenbewerbung gibt es nicht", sagt Maximilian Rieger.