Nahost
"Am seidenen Faden": Baerbock in Sorge um Fortbestand der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas

Bundesaußenministerin Baerbock hat vor einem Ende der Waffenruhe im Gazastreifen gewarnt.

    Das Foto zeigt Außenministerin Baerbock.
    Außenministerin Baerbock sieht die Waffenruhe im Gazastreifen in Gefahr. (picture alliance / dpa / Hannes P Albert)
    Baerbock schrieb im Onlinedienst Bluesky, die Vereinbarung hänge am seidenen Faden. Es sei unverantwortlich, dass die Hamas den Deal leichtfertig aufs Spiel setze. Auch Israel und die USA müssten nun alles dafür tun, dass Phase zwei des Abkommens beginnen könne. Die Hamas hatte gestern erklärt, die Freilassung weiterer israelischer Geiseln auszusetzen. Die militant-islamistische Organisation warf Israel einen Bruch des Waffenruhe-Abkommens vor. Israel wies das zurück und erklärte, es sei die Hamas, die gegen die Vereinbarung verstoße.
    Die Waffenruhe sieht eine sechswöchige erste Phase vor, in der die Hamas 33 israelische Geiseln an Israel übergeben soll. Im Gegenzug sollen knapp 2.000 Palästinenser aus israelischer Haft freikommen. Die Verhandlungen über die nächste Phase hätten bereits beginnen sollen - was aber bislang nicht geschehen ist.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.