
Sie rufen die internationale Staatengemeinschaft auf, bei der UNO-Ozeankonferenz im Juni ein sofortiges Verbot zu verhängen. Die Organisation OceanCare betonte, die Suchaktivitäten gehörten zu den intensivsten Lärmbelastungen in den Meeren. Die Erkundung des Meeresbodens mit Schallkanonen hätten schwerwiegende oder gar tödliche Auswirkungen auf die Meeresfauna, vom Plankton bis hin zu Walen. Gesunde Meere seien wichtig, unter anderem weil sie einen Teil der Wärme aufnähmen, die im Zuge des Klimawandels entsteht. Frankreich, Spanien und Portugal hätten die Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen bereits verboten, hieß es. Nun müsse ganz Europa Vorreiter sein.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.