UNO-Büro OCHA
350 humanitäre Helfer bei internationalen Einsätzen getötet

Im vergangenen Jahr sind 350 humanitäre Helfer bei internationalen Einsätzen getötet worden.

    Sudanesische Frauen tragen Eimer auf den Köpfen, die von humanitären Organisationen stammen.
    Letztes Jahr wurden 350 humanitäre Helfer bei Einsätzen getötet. (picture alliance / Anadolu | Lino Ginaba)
    Wie das UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten, OCHA, mitteilte, starben allein 186 Mitarbeiter im Gazastreifen und 71 im Sudan. Ingesamt seien mehr als 900 Menschen während ihrer Arbeit verletzt, getötet oder verschleppt worden. Die Staaten müssten alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um die Zivilbevölkerung und die Kollegen zu schützen. Diejenigen, die gegen die Regeln verstießen, müssten die Konsequenzen tragen. Besorgniserregend sei zudem die Verbreitung kostengünstiger bewaffneter Drohnen, betonte ein OCHA-Sprecher.
    Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.