
Der 50-Jährige schreibt Satiren über sein Heimatland, provoziert mit Theaterstücken und erfindet schräge Kommissare auf Verbrecherjagd. In den vergangenen drei Jahren bearbeitete Franzobel zum ersten Mal einen geschichtlichen Stoff und erntete für seinen jüngsten Roman „Das Floß der Medusa“ großes Lob.
Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs
Aufgewachsen ist Franzobel als Franz Stefan Griebl in Oberösterreich. Er studierte Germanistik und Geschichte und gewann 1995 den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Franzobel sieht sich als Weltenbummler, ist Fußballfan und zeichnet sich durch seinen skurrilen, trockenen Humor aus.
Lieblingsmusik von Barock bis Kabarett
In Klassik-Pop-et cetera reicht die Musikauswahl des Schriftstellers von der Welt der Kastraten über Johnny Cash und Jane Birkin bis hin zu Georgette Dee.