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Anders als früher?
Freundschaft im digitalen Zeitalter

Die virtuelle Kommunikation vereinfacht die Pflege unserer Freundschaften. Soziale Netzwerke wie Facebook, WhatsApp und Instagram können helfen, mehr Freunde zu finden und sich schneller auszutauschen. Aber wie haben sich unsere Freundschaften verändert? Sind sie oberflächlicher geworden oder tiefer?

Eine Sendung von Nadia Sattar und Andreas Stopp (Moderation) |
    Eine Gruppe von Freunden essen und trinken gemeinsam
    Wie haben sich Freundschaften in Zeiten der digitalen Kommunikation verändert? (imago stock&people)
    Freundschaften zu pflegen scheint durch die Zunahme der sozialen Medien einfacher denn je zu sein. Fotos und Nachrichten werden gepostet, um Freunde auf dem Laufenden zu halten. Kurznachrichten werden häufig über WhatsApp und Co. verschickt. Es scheint, dass Freundschaften leicht aufrecht erhalten und entwickelt werden können. Man ist zwar medial verbunden - aber was heißt das für die innere Verbundenheit, das Gefühl der Zugehörigkeit, das gegenseitige Vertrauen? Ist ein Freund in unserem heutigen digitalen Zeitalter noch ein Freund, wie er es in den vergangenen Jahrzehnten einmal war?
    Wie hat sich Art und Qualität von Freundschaften durch den Einfluss der digitalen Medien tatsächlich verändert? Lassen die Netzwerke uns vielleicht intensiver befreundet sein - oder oberflächlicher?
    Wie pflegt man heute Freundschaft - eher durch Klicks oder immer noch durch Treffen zum Kaffee?
    Gesprächsgäste:
    • Dr. Janosch Schobin, Soziologe, Uni Kassel; Forschungsschwerpunkt: Soziologie der Freundschaft, Soziale Netzwerktheorie, Soziale Isolation, Familiensoziologie, Thanato-Soziologie, Arbeits- und Spielsoziologie
    • Dr. Wolfgang Krüger, Psychotherapeut und Autor
    • Dr. Katja Endemann, Lehrerin in Singapur
    Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen, sagen Sie uns Ihre Meinung zu unserem Thema: Rufen Sie kostenfrei an unter: 00800 4464 4464. Oder schreiben Sie eine E-Mail an: Lebenszeit@deutschlandfunk.de