
Die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris wirft Sarkozy illegale Wahlkampffinanzierung und Bestechlichkeit vor. Er habe für seinen Präsidentschafts-Wahlkampf 2007 50 Millionen Euro vom damaligen libyschen Machthaber Gaddafi erhalten. Als Gegenleistung seien Gaddafi gute Geschäfte mit französischen Unternehmen und Unterstützung bei der Rückkehr auf die internationale Bühne zugesagt worden.
Für drei mitangeklagte ehemalige französische Minister forderte die Staatsanwaltschaft Haft- und Geldstrafen wegen Beihilfe. Sarkozy, der von 2007 bis 2012 französischer Präsident war, hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.