Bundesregierung
Anlaufstelle für Betroffene von Verschwörungsmythen wird eingerichtet

Das Bundesfamilienministerium hat eine Anlaufstelle für Betroffene von Verschwörungsmythen, Lügen und Desinformation eingerichtet.

    Lisa Paus gibt ein Statement ab. (Aufnahme im Freien)
    Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (picture alliance / Metodi Popow)
    Sie heißt "Beratungskompass Verschwörungsdenken" und bietet seit heute Betroffenen telefonisch und online Rat an. Nach einem vertraulichen Erstgespräch werden die Menschen bei Bedarf an eine spezialisierte Stelle weitervermittelt.
    Familienministerin Paus sagte in Berlin, Verschwörungserzählungen seien nicht nur Gift für die Demokratie, sondern belasteten auch Familien, Freunde und Kollegen der Verschwörungsgläubigen enorm. An dem Projekt ist auch das Bundesinnenministerium beteiligt. Betrieben wird es von den Organisationen "Violence Prevention Network", "Amadeu Antonio Stiftung" und "Modus - Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung".
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.