
Denn ab morgen versammeln sich dort wieder Hunderte Sternfreunde zum legendären "Herzberger Teleskoptreffen". Die für einige Nächte aufgebauten Teleskope reichen von kleinsten Amateurfernrohren bis zu Instrumenten, über die sich so manches Universitätsinstitut freuen würde. Regelmäßiger Gast ist ein Amateurastronom, der über ein Teleskop mit 1,07 Metern Spiegeldurchmesser verfügt. Trotz dieser Größe lässt es sich zerlegen und damit recht einfach transportieren.
Beim Teleskoptreffen sind sehr viele selbst gebaute Fernrohre zu bestaunen. Das Publikum reicht von nahezu professionell arbeitenden Amateuren bis zu Astroanfängern, denen eine nächtliche Einführung in den Sternenhimmel geboten wird.

Ein spezieller Bereich ist den Astrofotografen vorbehalten – dort ist jegliches Kunstlicht verboten. Auch sonst gelten strenge Regeln: Wer einen grünen Laser benutzt, seinen Laptop-Monitor nicht mit einer Rotfolie abdeckt oder gar mal die Lichter eines Autos anschaltet, wird erst freundlich ermahnt und im Wiederholungsfalle des Geländes verwiesen.
Denn das Herzberger Teleskoptreffen bietet stets einen fast makellosen Himmel - trotz der relativen Nähe zu Berlin, das rund achtzig Kilometer nördlich liegt. Dunkel ist es an diesem Neumondwochenende auf jeden Fall. Jetzt hoffen alle, dass der Himmel auch klar ist.