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Nach Schweden
Auch Dänemark stellt Ermittlungen zu Nordstream-Explosionen ein

Nach Schweden hat auch Dänemark die Ermittlungen zu den Explosionen an den Nordstream-Pipelines in der Ostsee eingestellt.

    Eine Luftaufnahme des dänischen Militärs zeigt eine sprudelnde Wasseroberfläche an der Stelle, wo Gas aus eine beschädigten Ostsee-Pipeline austritt.
    Aufnahmen des dänischen Militärs zeigen austretendes Gas in der Ostsee. (AFP PHOTO / DANISH DEFENCE)
    In einer Pressemitteilung der zuständigen Polizeibehörde heißt es, die bisherigen Untersuchungen ließen zwar darauf schließen, dass es sich um vorsätzliche Sabotage gehandelt habe. Allerdings gebe es keine rechtliche Grundlage für ein Strafverfahren in Dänemark. Ähnlich hatte Anfang des Monats auch schon die schwedische Staatsanwaltschaft das Ende ihrer Ermittlungen begründet.
    Ende September 2022 waren mehrere Explosionen in der Nähe der dänischen Ostsee-Insel Bornholm registriert und wenig später vier Lecks an drei der insgesamt vier Leitungen der Nordstream-Pipelines entdeckt worden. In Deutschland dauern die Ermittlungen noch an.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.