
Die Wiedervernässung von Mooren sei für den Schutz des Klimas wichtig, betonte die Grünen-Politikerin. Intakte Moore speicherten Kohlenstoff und seien einzigartige Lebensräume für viele bedrohte Arten. Die Bewirtschaftung von Mooren mit angepassten Techniken schaffe verlässliche und nachhaltige Einkommensquellen. Der geschäftsführende Bundesagrarminister Özdemir - ebenfalls von den Grünen - erklärte, es müssten gemeinsam mit allen Akteuren zukunftsgerichtete Lösungen gefunden werden, die sich auch für die Landwirtschaft finanziell lohnten.
Laut Bundesagrarministerium verursachen entwässerte Moore rund sieben Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland. Durch die Zersetzung von Moorböden und Torfabbau würden jährlich etwa 54 Millionen Tonnen
CO2-Äquivalente freigesetzt.
CO2-Äquivalente freigesetzt.
Das Sernitzmoor ist rund 800 Hektar groß und liegt im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Diese Nachricht wurde am 02.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.