
Beim Beethovenfest Bonn im vergangenen Jahr spielte es zuerst Joseph Haydns "Sonnen-Quartett", mit dem der Erfinder des Streichquartetts die Entwicklung der "Krone der Kammermusik" einmal mehr vorantrieb. Als zweites spielten die Schumanns Dmitirij Schostakowitschs erstes Streichquartett, das als Reaktion auf Anfeindungen durchs Sowjetsystem 1938 entstanden war. Von der weniger beobachteten Gattung des Streichquartetts hatte sich der Komponist mehr schöpferische Entfaltungsmöglichkeiten versprochen. Auf die Bedrohung durch Krankheit und Tod reagierte Franz Schubert 1824 mit seinem Streichquartett "Der Tod und das Mädchen". Mit diesem schloss das Ensemble einen atemberaubenden Abend.
Joseph Haydn
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello D-Dur, op. 20/4 Hob. III:34
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello D-Dur, op. 20/4 Hob. III:34
Dmitrij Schostakowitsch
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1 C-Dur, op. 49
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1 C-Dur, op. 49
Franz Schubert
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 d-Moll, D 810
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 d-Moll, D 810
Schumann Quartett
Aufnahme vom 1. Oktober 2015 im Stadtmuseum Siegburg