Demokratische Republik Kongo
Behörde prüft mögliche Ebola-Virusmutation

In der Demokratischen Republik Kongo will die Afrikanische Gesundheitsbehörde CDC untersuchen, ob möglicherweise eine Mutation des Ebola-Virus vorliegt.

    Das Bild zeigt ein Ärzteteam bei Impfmaßnahmen gegen das Ebola-Virus in einem Zelt in Uganda.
    Trotz Impfkampagnen steigt die Zahl der Ebola-Infektionen stark an. (Archivbild) (AFP / BADRU KATUMBA)
    Hintergrund ist der rasante Anstieg der Infektionsfälle. Der Schweregrad dieses Ausbruchs sei beispiellos, sagte CDC-Generaldirektor Kaseya. Die Untersuchungen sollen gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation durchgeführt werden.
    Von dem Ebola-Ausbruch sind fünf Provinzen im Osten des Landes betroffen. Verursacht wird er von der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, gegen die bislang weder ein zugelassener Impfstoff noch eine spezifische Behandlung verfügbar ist. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist nach ‌Regierungsangaben inzwischen auf mehr als 4.000 ⁠gestiegen. Etwa 1.850 Todesfälle wurden registriert.
    Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.