
Es geht um das Deutsche Theater, die Volksbühne, das Maxim-Gorki, das Theater an der Parkaue sowie das Konzerthaus. Nach Informationen des RBB soll auch eine gemeinnützige GmbH oder eine Stiftung diskutiert werden - ähnlich wie bei den drei Opernhäusern der Hauptstadt, die zusammen mit dem Staatsballett und dem übergreifenden Bühnenservice in der Stiftung "Oper in Berlin" gebündelt sind.
Die Berliner Verwaltung verwies auf Anfrage des RBB lediglich auf den laufenden "Kulturdialog" zwischen dem Senat und den Theatern. Die Gewerkschaft Verdi befürchtet, dass sich bei einer Neuorganisation die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Stellen gestrichen werden. An den fünf Bühnen sind dem Bericht zufolge derzeit rund 1.100 Menschen beschäftigt.
Angesichts leerer öffentlicher Kassen kommt es bundesweit zu deutlichen Einschnitten in den Kulturetats. Einige Theater sind in ihrer Existenz bedroht.
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Kürzungen der Gelder: Städte sparen bei der Kultur – Hamburg tanzt aus der Reihe
Diese Nachricht wurde am 04.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.