
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs habe Rosenthal in der Unterhaltungsbranche Großartiges geleistet, sagte der CDU-Politiker. Er sei Showmaster, Publikumsliebling, prägende Gestalt in Funk und Fernsehen gewesen – und das mehr als 40 Jahre lang. Rosenthal erinnere zudem daran, dass jüdisches Leben zu Berlin gehöre, betonte Wegner.
Hans Rosenthal war am 2. April 1925 in eine jüdische Familie in Berlin geboren worden. In der NS-Zeit musste er zunächst Zwangsarbeit leisten. Die letzten Kriegsjahre überlebte er nur versteckt in einer Gartenlaube. Sein Bruder und andere Angehörige wurden im Holocaust ermordet. Später machte Rosenthal Karriere in den Medien - unter anderem moderierte er von 1971 bis 1986 "Dalli Dalli". Er war Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden und Präsident des Fußballvereins Tennis Borussia Berlin.
Diese Nachricht wurde am 02.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.