
Das geht aus dem sogenannten "Bodenatlas" hervor, der unter anderem von der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland herausgegeben wird. Allein in der EU seien inzwischen mehr als 60 Prozent der Böden geschädigt, heißt es in dem Bericht. Eine Folge sei, dass diese immer schlechter Wasser aufnehmen könnten und sich Hochwasserlagen und Flutkatastrophen häuften. Zugleich sei die Artenvielfalt gefährdet, kritisieren die Autoren. Gesunde Böden speicherten große Mengen an Kohlenstoff und seien ein wichtiger Nährstofflieferant für Pflanzen und Tiere.
Diese Nachricht wurde am 09.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.