
Wie ein Sprecher der britischen Regierung mitteilte, will Starmer die USA von der Notwendigkeit von Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle einer Waffenruhe mit Russland überzeugen. Kurz vor seiner Reise hatte Starmer eine Erhöhung der britischen Verteidigungsausgaben von 2,3 auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2027 angekündigt. Der Labour-Politiker Bradshaw sagte im Deutschlandfunk, es sei großartig, dass Großbritannien und Europa in den aktuellen Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine eng zusammenarbeiteten. Es gelte, die USA davon zu überzeugen, dass es in ihrem eigenen Sicherheitsinteresse liege, dem russischen Präsidenten Putin nicht das Wort zu reden, erklärte Bradshaw.
Starmer plant zudem ein gesondertes Treffen mit europäischen Staats- und Regierungschefs am Wochenende in London, um über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beraten. Erwartet werden Vertreter Deutschlands, Italiens, Polens und anderer Länder sowie möglicherweise der ukrainische Präsident Selenskyj.
Am Montag hatte bereits Frankreichs Präsident Macron mit Trump über dessen geplante Verhandlungen mit dem russischen Staatschef Putin gesprochen. Danach unterrichtete Macron die EU-Mitgliedsländer über die Ergebnisse und sprach von einem "gemeinsamen Weg". In zentralen Punkten gibt es jedoch weiter große Differenzen zwischen den USA und Europa. Ungewiss ist etwa, inwiefern die Ukraine und die Europäer an den Verhandlungen zwischen Trump und Putin beteiligt werden.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.