
Wie die Bundesanwaltschaft mitteilte, richten sich die Ermittlungen gegen einen Mann im hessischen Bad Homburg und ein Ehepaar aus Düsseldorf. Zwei Personen befänden sich in Untersuchungshaft; die dritte Person werde dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof morgen vorgeführt. Die Beschuldigten seien dringend verdächtig, seit Mitte 2022 für einen chinesischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein. Sie sollen Informationen zu militärisch nutzbaren Technologien beschafft haben. Ihnen wird auch vorgeworfen, einen Speziallaser ohne Genehmigung in die Volksrepublik exportiert zu haben. Die chinesische Botschaft in Berlin wies die Anschuldigungen zurück und sprach von Diffamierung.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.