
In der Pressemitteilung der Behörde heißt es, der Frau werde Beihilfe zur Gründung einer terroristischen Vereinigung und Terrorismusfinanzierung vorgeworfen. Ob und wann es zum Prozess kommt, muss das Oberlandesgericht Stuttgart entscheiden. Die Beschuldigte befindet sich auf freiem Fuß.
Laut Bundesanwaltschaft soll sie Kontakt mit dem Gründer der Terrorzelle gehabt haben, deren Ziel "bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland durch Anschläge auf Moscheen und Menschen muslimischen Glaubens" gewesen seien. Die Beschuldigte habe die Pläne befürwortet und Kontakt zu potenziellen Rekruten hergestellt. Sie selbst vertrete eine rechtsextremistische und fremdenfeindliche Ideologie und habe Sportbögen und Pfeile für Angriffe auf Asylsuchende besessen. Der Gründer der Terrorzelle wurde im November 2023 zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.