Politische Äußerungen der Kirchen
CDU-Politiker Frei verteidigt Klöckner gegen Kritik

Der CDU-Politiker Frei hat seine Parteifreundin, Bundestagspräsidentin Klöckner, nach ihren Aussagen zu politischen Einlassungen der Kirchen gegen Kritik verteidigt.

    Frei im Bildvordergrund; er geht gerade am Konrad-Adenauer-Haus vorbei. Dahinter Journalisten und andere Personen.
    Der parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Thorsten Frei, springt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner nach ihren Äußerungen zu politischen Einlassungen der Kirchen zur Seite. (Michael Kappeler / dpa )
    Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion sagte in Berlin, Klöckners Aussagen seien absolut zutreffend. Je konkreter die Kirchen sich zu tagespolitischen Themen positionierten, desto mehr würden sie zu politischen Akteuren. Als solche müssten sie nicht nur mit Zustimmung, sondern auch mit Widerspruch rechnen, sagte Frei. Der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet sagte dagegen, Kirche könne nicht unpolitisch sein. Mit ihrer Botschaft werde sie immer ein Ärgernis sein, und das sei auch gut so.
    Klöckner hatte in der Bild am Sonntag erklärt, wenn Kirche nicht mehr die grundsätzlichen Fragen von Leben und Tod im Blick habe, werde sie austauschbar.
    Diese Nachricht wurde am 22.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.