USA
"Nicht mein Präsident!": Proteste gegen Trump in verschienden US-Städten

In zahlreichen Städten der USA haben Demonstranten gegen Präsident Trump protestiert. Allein in der Hauptstadt Washington zogen tausende Menschen zur Parkanlage National Mall nahe dem Weißen Haus, um ihren Unmut kundzutun. Er richtet sich auch gegen Trumps Berater, den Unternehmer Elon Musk.

    Blick auf tausende Demonstranten. Im Hintergrund der schmale und hohe Obelisk, der in den bewölkten Himmel ragt.
    Anti-Trump-Demonstration am Washington Monument. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Jose Luis Magana)
    Die Demonstranten trugen Schilder mit Aufschriften wie "Nicht mein Präsident!", "Hört auf, Amerika zu zerstören" oder "Finger weg vom Rechtsstaat", aber auch "Zieht Elon den Stecker". Die Demonstranten kritisierten unter anderem Trumps Vorgehen gegen Migranten, den von Musk vorangetriebenen Kahlschlag bei verschiedenen Bundesbehörden und die Zollpolitik des Präsidenten.
    Auch aus New York, Atlanta, Boston, Miami und Charlotte wurden größere Proteste gemeldet. Verschiedene Organisationen hatten gemeinsam dazu aufgerufen. Insgesamt waren mehr als 1.000 Versammlungen in allen 50 Bundesstaaten geplant.
    In den USA war von den größten Protesten gegen Trump seit dessen Amtsantritt am 20. Januar die Rede. Allerdings waren es wohl weitaus weniger Demonstranten als nach Trumps erstem Amtsantritt 2017. Damals nahmen allein an einer Großkundgebung in Washington eine halbe Million Menschen teil.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.