
Groß ist die Empörung vor allem unter Sozialdemokraten. Die hält unser EU-Korrespondent Peter Kapern nur zum Teil für glaubwürdig. Schließlich hätten die Parlamentarier die Chance ungenutzt gelassen, den Staats- und Regierungschefs einen eigenen Personalvorschlag aufzuwingen. Für die Demokratie in Europa ist der Ausgang des Personalpokers ein Rückschritt. Das Thema dürfte aber bei der nächsten Europawahl wieder zur Debatte stehen.
Als gewählte Volksvertreter haben wir sogar die Pflicht, Politiker der AfD in unsrem Programm zu Wort kommen zu lassen. Davon ist Christoph Heinemann überzeugt, der Leiter der Abteilung "Aktuelles" im Deutschlandfunk. Nicht, um ihnen eine Bühne zu bieten. Sondern um sie in der Sache genauso hart zu befragen wie Vertreter jeder anderen Partei auch. Eine Grenze müssen wir dort ziehen, wo etwa zu Hass aufgerufen wird.