Nach Eklat im Weißen Haus
Deutsche Politik diskutiert über Konsequenzen

Auch deutsche Politiker diskutieren über Konsequenzen aus dem Zerwürfnis der US-Regierung mit der Ukraine.

    Der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid spricht im Bundestag
    Der außenpolitische Sprecher der SPD, Nils Schmid (picture alliance / SvenSimon / Malte Ossowski )
    Bundesaußenministerin Baerbock sagte in Berlin, eine neue Zeit der Ruchlosigkeit habe begonnen. Daher müsse Europa stärker als jemals geschlossen zuvor handeln und Deutschland eine Führungsrolle übernehmen. Es gehe nun darum, unverzüglich Hilfsgelder für die Ukraine freizugeben und zum Selbstschutz einen europäischen Verteidigungsfonds aufzusetzen, betonte die Grünen-Politikerin.
    Bundespräsident Steinmeier rief angesichts der schwierigen Lage für die Ukraine dazu auf, zügig eine neue Regierung in Deutschland zu bilden. Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter forderte in der Bild-Zeitung, um schnell agieren zu können, müsse Bundeskanzler Scholz morgen seinen voraussichtlichen Nachfolger Merz auf den Ukraine-Gipfel nach London mitnehmen. Der Co-Vorsitzende der AfD, Chrupalla, vertrat auf der Plattform X die Meinung, es müsse nun über den Kopf von Selenskyj hinweg über einen Frieden in der Ukraine gesprochen werden.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.