
Vereinbart worden sei ein gemeinsamer Warnmechanismus der drei Länder gegen russische Troll-Angriffe, sagte Frankreichs Außenminister Séjourné in La Celle-Saint-Cloud bei Paris nach einem Treffen mit Bundesaußenministerin Baerbock und seinem polnischen Kollegen Sikorski. Alle drei Länder seien Opfer der gleichen russischen Destabilisierungsstrategie geworden und wollten sich gemeinsam wehren, hieß es weiter. Insbesondere die Europawahlen und die Olympischen Spiele in Paris seien mögliche nächste Ziele solcher Attacken.
Das Treffen fand im Rahmen des sogenannten Weimarer Dreiecks statt, einem seit 1991 bestehenden Gesprächsformat Frankreichs, Polens und Deutschlands. Ein Thema war heute auch, die Zusammenarbeit mit der neuen proeuropäischen Regierung in Warschau wieder aufleben zu lassen.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.