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Treffen bei Paris
Deutschland kämpft mit Frankreich und Polen gegen russische Desinformation

Deutschland, Frankreich und Polen wollen gemeinsam gegen russische Desinformation und Cyberattacken vorgehen.

    Frankreich: Die Außenminister Frankreichs, Stephane Sejourne, links, Deutschlands, Annalena Baerbock, und Polens, Radoslaw Sikorski, stehen am Chateau de La Celle Saint-Cloud in der Nähe von Paris.
    Außenminister Frankreichs, Deutschlands und Polens beraten bei Paris. (AP/dpa/Sarah Meyssonnier)
    Vereinbart worden sei ein gemeinsamer Warnmechanismus der drei Länder gegen russische Troll-Angriffe, sagte Frankreichs Außenminister Séjourné in La Celle-Saint-Cloud bei Paris nach einem Treffen mit Bundesaußenministerin Baerbock und seinem polnischen Kollegen Sikorski. Alle drei Länder seien Opfer der gleichen russischen Destabilisierungsstrategie geworden und wollten sich gemeinsam wehren, hieß es weiter. Insbesondere die Europawahlen und die Olympischen Spiele in Paris seien mögliche nächste Ziele solcher Attacken. 
    Das Treffen fand im Rahmen des sogenannten Weimarer Dreiecks statt, einem seit 1991 bestehenden Gesprächsformat Frankreichs, Polens und Deutschlands. Ein Thema war heute auch, die Zusammenarbeit mit der neuen proeuropäischen Regierung in Warschau wieder aufleben zu lassen.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.