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DFB-Pokal
Traumfinale reloaded

Es ist das erwartete Endspiel: Meister gegen Vize, die Champions-League-Finalisten von 2013 - mit Bayern und Dortmund treffen die dominierenden deutschen Teams der vergangenen Jahre aufeinander. Und ausgerechnet eine Münchner Galionsfigur sieht die Westfalen im Vorteil.

    Schielen nach dem DFB-Pokal: Jürgen Klopp und Pep Guardiola.
    Schielen nach dem DFB-Pokal: Jürgen Klopp und Pep Guardiola. (dpa/Maurizio Gambarini)
    Vor dem DFB-Pokalfinale hat sich Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer leicht skeptisch zu den Siegchancen seiner Münchner geäußert. Er hoffe, dass der FC Bayern die bessere Mannschaft sein wird. Der Ehrenpräsident des FC Bayern sieht aber Borussia Dortmund im Vorteil: Die Mannschaft sei "in einer ausgezeichneten Verfassung, was der FC Bayern nicht ist".
    Im Moment spielten die Dortmunder besser als die Bayern, sagte Beckenbauer am Rande der Verleihung der "Goldenen Sportpyramide". Titelverteidiger Bayern München und Borussia Dortmund treffen am Abend im Berliner Olympiastadion aufeinander - ohne Mario Mandzukic.
    Mandzukic vor Aus bei Bayern?
    Der kroatische Nationalstürmer war von Bayern-Trainer Pep Guardiola nicht nominiert worden. Eine Verletzung sei nicht der Grund gewesen. "Er ist sehr stark, er könnte spielen. Das ist meine Entscheidung", hatte Guardiola begründet.
    Die "Bild"-Zeitung berichtete gestern über ein mögliches Tauschgeschäft des FC Bayern mit dem FC Chelsea. Demnach soll der deutsche Rekordmeister ein Angebot von rund 30 Millionen Euro für den brasilianischen Innenverteidiger David Luiz abgegeben haben. Im Gegenzug könnte Mandzukic nach London gehen.
    (bor/zaf)