
Das teilte eine Anwältin in Paris mit, die mehrere Nebenkläger vertreten hatte. Sie betonte, das Urteil bedeute viel für hunderttausende Syrer, die auf Gerechtigkeit hofften. Bei den drei Verurteilten, die sich vermutlich noch in Syrien aufhalten, handelt es sich um einen Berater von Machthaber Assad, den früheren Chef des Geheimdienstes der Luftwaffe sowie einen weiteren Geheimdienstmitarbeiter. Gegen sie liegen internationale Haftbefehle vor. Das Pariser Gericht sah es als erwiesen an, dass sie dafür verantwortlich waren, dass 2013 in Damaskus ein Mann und sein Sohn vom Geheimdienst festgenommen und zu Tode gefoltert worden waren. Die Gründe für die Festnahmen blieben unklar.
Diese Nachricht wurde am 25.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.