Wehrpflicht-Debatte
Dröge gegen Vorstoß der bayerischen Grünen

In der Debatte um die Wehrpflicht hat sich die Grünen-Fraktionsvorsitzende Dröge gegen einen Vorstoß ihrer bayerischen Parteifreunde für einen verpflichtenden Dienst ausgesprochen.

    Katharina Dröge, Bundestagsfraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, gibt ein Statement zu Beginn der Fraktionssitzung ihrer Partei.
    Die Bundestagsfraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Dröge (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Dieser sogenannte "Freiheitsdienst" sei kein Vorschlag der Bundesgrünen, weder von der Fraktion noch von der Partei, sagte Dröge der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Jungen Menschen zu unterstellen, sie wollten nichts für ihr Land tun, und gleich wieder mit Zwang zu kommen, sei nicht ihre Perspektive. Die Spitze der bayerischen Grünen-Landtagsfraktion hatte vorgeschlagen, dass sich alle Frauen und Männer irgendwann im Alter zwischen 18 und 67 Jahren für sechs Monate verpflichten sollten, Dienst für die Allgemeinheit zu tun. Dies könne zum Beispiel Wehrdienst sein, Dienst im Bevölkerungsschutz, bei Feuerwehr oder bei einer Hilfsorganisation. 
    Diese Nachricht wurde am 05.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.