Formel 1-Legende
Eddie Jordan im Alter von 76 Jahren gestorben

Der frühere Formel-1-Teamchef und Rennstallbesitzer Eddie Jordan ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie laut britischen Medien mit. Jordan starb demnach in Kapstadt an den Folgen einer Krebserkrankung. Der Ire war Wegbereiter für die Piloten Michael Schumacher und Ayrton Senna.

    Eddie Jordan sitzt mit Kopfhörern vor einem Mikrofon.
    Eddie Jordan 2013 als Kommentator (Archivbild). (AP / Alexander Zemlianichenko Jr)
    Jordan hatte erst im Dezember öffentlich gemacht, dass er unter Prostata- und Blasenkrebs litt und sich die Krankheit anschließend weiter ausbreitete.
    Als Fahrer war er in unteren Formel-Klassen aktiv, feierte einige Siege und gründete schließlich seinen eigenen Rennstall. In einem seiner Autos fuhr die spätere Ikone Ayrton Senna 1982 ihre ersten Formel-3-Kilometer. Nach einigen Erfolgen wagte sich Jordan 1991 schließlich in die Formel 1.
    Der Ire verhalf dem späteren Rekordweltmeister Michael Schumacher zum Debüt in der Rennsport-Königsklasse, auch dessen Bruder Ralf sowie Heinz-Harald Frentzen, Nick Heidfeld und Timo Glock fuhren in ihrer Karriere für Jordan. Mit seinem Team gewann er in 15 Jahren insgesamt vier Grand Prix, 1999 gab es kurzzeitig die Chance auf den Titel in der Fahrer-WM. Danach blieb der Erfolg aus, 2005 musste er seinen Rennstall verkaufen.
    Zuletzt machte sich Jordan einen Namen als Formel-1-Experte. Dort sorgte er mit spöttischen Kommentaren für Aufsehen, eher er sich im Alter zurückzog.
    Diese Nachricht wurde am 21.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.