Ab einem Alter von etwa 50 Jahren spüren die meisten die ersten Veränderungen. Wenn einem plötzlich ein Name nicht mehr einfällt oder man sich einfach nicht mehr so viel merken kann. Häufig ist dies auch die Zeit, in der Arbeitgeber überlegen, ältere Mitarbeiter von Fortbildungen auszuschließen, weil sie sowieso bald in Rente gehen. Und sich so mancher Gedanken macht, ob er im hohen Alter womöglich dement wird und daher prophylaktisch zu bestimmten Präparaten greifen sollte.
Und welche Rolle spielt die körperliche Fitness? Wissenschaftler haben inzwischen herausgefunden: Sport spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle für unser Gehirn. Und noch eine Erkenntnis ist relativ neu: Auch 80-Jährige können noch gut lernen.
Diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Erfahrungen:
Hörertelefon 00800/44 46 44 64 und E-Mail-Adresse lebenszeit@deutschlandfunk.de
Gesprächsgäste:
- Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Leiter Forschungsschwerpunkt Altern und Neurodegeneration, Demenz, Universitätsmedizin Mainz und Chefarzt Gerontopsychiatrie, Rheinhessen-Fachklinik Alzey
- Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft Deutsche Sporthochschule Köln
- Erika Schroth, Geschäftsführende Inhaberin der Firma permanent-es, Personal Management Entwicklung
- Prof. Dr. Elisabeth Weiß, Direktorin Zentrum Seniorenstudium, Universität München