
Schon jetzt werden in den Industrieländern jährlich rund 222 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt. Könnte es zu Nahrungsengpässen kommen aufgrund der globalen Produktions- und Handelswege und bekommt nun die Versorgung mit Obst und Gemüse aus der Region einen größeren Stellenwert? Um Tier- und Klimaschutz zu fördern, wird zum Beispiel schon Laborfleisch aus den Stammzellen von Rindern gezüchtet. Welche weiteren Technologien und Trends prägen das Essen der Zukunft und wie steht es um unsere Ernährungskompetenz und kulinarische Urteilskraft?
Gesprächspartner:
- Dr. Benjamin Leon Bodirsky, Agrarökonom am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
- Dr. Viktoria Krason, Kuratorin der Ausstellung "Future Food. Essen für die Welt von morgen" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
- Dr. Daniel Kofahl, Ernährungssoziologe, Leiter des Büros für Agrarpolitik und Ernährungskultur APEK, Kassel und Dozent für Ernährungssoziologie an der Uni Wien
- Dipl.-Ing. Julia Leuterer, Geschäftsführerin der Lokalen Agenda 21 und Mitbegründerin des Dresdner Ernährungsrats