Diese Diagnose hält einem prosperierenden Arbeitsmarkt den Spiegel vor und Unternehmen, die händeringend nach Fachkräften suchen. Denn es gibt viele Teilzeit-Beschäftigte, die gern mehr arbeiten würden, etwa nach der Phase der Kindererziehung. Das auch, um ein gutes Auskommen zu sichern und nicht längerfristig in einer "Teilzeit-Falle" zu landen.
Die Bundesregierung plant deshalb nun ein Gesetz, das das Recht auf befristete Teilzeit formuliert. Viele Unternehmen kritisieren dies als Eingriff in ihre Beschäftigungspolitik, halten es für schwer umsetzbar, allen Teilzeitbeschäftigten einen Vollzeitjob anzubieten. Gewerkschaften befürworten dagegen die Pläne, fordern die Bedürfnisse der Beschäftigten ernst zu nehmen und das Teilzeitrecht weiterzuentwickeln.
Gesprächspartner:
- Helga Nielebock, Abteilungsleiterin für Recht beim Bundesvorstand des Dt. Gewerkschaftsbundes
- Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH
- Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer Arbeitgeberverband Gesamtmetall
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Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung