
Details nannte Premierministerin Kallasnicht. Sie verwies auf einen Rundfunkbericht, wonach Ermittler zehn Personen festgenommen haben. Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden zufolge gibt es Hinweise darauf, dass die Verdächtigen auf Anweisung der russischen Dienste Informationen sammelten, beispielsweise für Anschläge. Auch ist die Rede von Vandalismus und der Verunstaltung von Denkmalen. Ziel sei es, Spannungen in der estnischen Gesellschaft zu erzeugen. Auch im benachbarten Lettland nahmen Sicherheitsbehörden eine Person fest, die im Auftrag der russischen Geheimdienste Gedenkstätten geschändet haben soll. Dabei soll es sich der Mitteilung zufolge um einen Verdächtigen mit estnischer und russischer Staatsbürgerschaft handeln.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.