Ukraine-Konflikt
EU-Außenbeauftragte Kallas fordert mehr Druck der USA auf Russland

Die EU-Außenbeauftragte Kallas fordert von der US-Regierung eine stärkere Einflussnahme auf den russischen Präsidenten Putin.

    Die Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, spricht während des Ministertreffens über europäische Sicherheit und die Ukraine im Palacio de Viana in Madrid, Spanien.
    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas (Eduardo Parra/EUROPA PRESS/dpa)
    Bei einem Treffen europäischer Außenminister in Madrid sagte Kallas, die Vereinigten Staaten hätten die Aufgabe, mehr Druck auf Russland auszuüben. Moskau müsse im Krieg in der Ukraine einer Waffenruhe zustimmen und einen Schritt nach vorn machen. Dieser könne zum Beispiel daraus bestehen, deportierte ukrainische Kinder zurückzugeben oder Kriegsgefangene freizulassen. US-Präsident Trump hatte sich zuletzt verärgert über Putin geäußert.
    An den Beratungen zum anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nahmen neben Kallas unter anderem die Außenminister aus Polen, Frankreich und Spanien sowie EU-Verteidigungskommissar Kubilius teil.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.