Archiv

Europawahl
EVP kürt von der Leyen zur Spitzenkandidatin

Die Europäische Volkspartei tritt mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zur Europawahl an.

    Ursula von der Leyen spricht bei einem Kongress der EPP in Bukarest. Sie steht hinter einem Rednerpult und gestikuliert mit beiden Händen.
    Ursula von der Leyen ist Spitzenkandidatin der Europäischen Volkspartei EVP für die Europawahl. (AFP / DANIEL MIHAILESCU)
    Das konservative Parteienbündnis im EU-Parlament wählte die CDU-Politikerin mit 400 Ja- zu 89 Nein-Stimmen. Sie bekam damit knapp 82 Prozent der gültigen Stimmen. Von der Leyen war die einzige Kandidatin. In ihrer Bewerbungsrede auf dem Nominierungskongress der EVP in Bukarest bezeichnete von der Leyen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie den Aufstieg Chinas als wichtigste Herausforderungen für die 27 EU-Mitgliedsstaaten. Mit Blick auf ihre Chance, für eine zweite Amtszeit als EU-Kommissionspräsidentin gewählt zu werden, versprach sie eine Stärkung der Wirtschaft in der Europäischen Union und die Eindämmung irregulärer Migration.
    Bereits gestern hatte die EVP ihren politischen Kurs festgelegt. Drei Monate vor der Europawahl beschloss sie, den sogenannten "Green Deal" nicht zu unterstützen. Unter diesem Titel steht ein Programm von der Leyens und der EU-Kommission, das zum Ziel hat, die Europäische Union bis 2050 klimaneutral werden zu lassen.
    Diese Nachricht wurde am 07.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.