Gemeinsam mit dem Militär seien eine Woche lang Razzien durchgeführt worden, hieß es in einer Mitteilung. Etwa 1.100 Abhängige seien in Entzugseinrichtungen der Armee gebracht worden. Den Angaben zufolge wurden rund 440 Kilogramm Drogen beschlagnahmt.
Der Großeinsatz wird von Menschenrechtlern in Sri Lanka kritisiert. Es habe keine Durchsuchungsbefehle und keine Grundlage von Beweisen gegeben. Die Kontrollen hätten zudem nur auf arme Gegenden, einzelne Konsumenten und Dealer abgezielt. Aktivisten warfen der Polizei vor, große Drogenhändler zu verschonen.
Drogenabhängigkeit und -handel sind in Sri Lanka verbreitet, obwohl in dem asiatischen Land die Todesstrafe für Drogenkriminelle verhängt werden kann.
Diese Nachricht wurde am 24.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.