Fußball-Bundesliga
Feuerzeugwurf: Berufungen von Kiel und St. Pauli gegen Wertung von Bochum-Spiel unzulässig

Die Wertung des wegen eines Feuerzeugwurfs abgebrochenen Bundesliga-Spiels zugunsten des abstiegsbedrohten VfL Bochum bleibt vorerst bestehen.

    Torwart Patrick Drewes vom VfL Bochum kniet am Boden, nachdem er mit einem Gegenstand am Kopf getroffen wurde.
    Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat sich mit dem Feuerzeug-Wurf gegen den Bochumer Torwart Patrick Drewes befasst. (dpa / Andreas Gora)
    Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main wies einen Einspruch der Erstligisten Holstein Kiel und FC St. Pauli gegen die Wertung des Spiels als unzulässig zurück. Die beiden ebenfalls absteigsbedrohten Vereine waren an der Partie nicht beteiligt, hatten aber die Wertung zugunsten Bochums als Einflussnahme auf die Integrität des Wettbewerbs angefochten.
    Beim Spiel zwischen Union Berlin und Bochum im Dezember war der Bochumer Torwart Drewes beim Stand von 1:1 von einem von den Rängen geworfenen Feuerzeug getroffen worden und konnte nicht mehr weiterspielen. Das DFB-Sportgericht wertete die Partie deshalb mit 2:0 zugunsten des Auswärtsteams. Über eine Berufung auch der Berliner soll ebenfalls heute entschieden werden.
    Diese Nachricht wurde am 28.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.