
Verteidigungsminister Lecornu sagte dem Sender France Info, es gehe dabei um die Bedürfnisse der Verteidigungsindustrie. Diese sei langfristig auf Importe angewiesen und wolle ihre Quellen diversifizieren. Lecornu erwähnte nicht, um welche Rohstoffe es geht. Er betonte, es sei nicht das Ziel, Geld zurückzubekommen. Damit spielte Lecornu auf die erklärte Absicht von US-Präsident Trump an, über das Rohstoffabkommen die bereits geleistete amerikanische Militärhilfe für die Ukraine zurückzubekommen.
Die Ukraine verfügt unter anderem über große Lithium- und Titanvorkommen, die für die Luft- und Raumfahrt sowie für den Bau von Elektrofahrzeugen von großer Bedeutung sind. Außerdem hat das Land große Vorkommen an Erdgas und Steinkohle.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.