Chat auf "Signal"
Generalinspekteur des Pentagon untersucht Rolle von Minister Hegseth

Weil US-Verteidigungsminister Hegseth den Chat-Dienst "Signal" zum Austausch mit anderen hochrangigen Vertretern aus der Regierung nutzte, wird eine interne Untersuchung durchgeführt.

    Das Bild zeigt US-Verteidigungsminister Pete Hegseth mit ernster Miene. Er trägt eine schwarze Jacke, darunter ein helles Hemd mit blauer Krawatte.
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (IMAGO / SOPA Images / IMAGO / Marek Antoni Iwanczuk / SOPA Images)
    Der Generalinspekteur des Pentagon, Stebbins, kündigte an, es werde geprüft, ob sich der Minister an die Richtlinien zum Geheimschutz gehalten habe. "Signal" gehört nicht zum sicheren Kommunikationsnetzwerk des Pentagon, sondern ist eine kommerzielle Chat-Plattform. Hegseth hatte sie verwendet, um sich über militärische Angriffspläne auf die Huthi-Miliz im Jemen auszutauschen. In die Chatgruppe war auch der Chefredakteur des Politikmagazins "The Atlantic" eingeladen worden. Dieser hatte anschließend die Inhalte des schriftlichen Austauschs veröffentlicht. Die oppositionellen Demokraten in den USA sprachen von einer "schweren Sicherheitspanne". Die US-Regierung argumentiert, es seien keinerlei Geheiminformationen preisgegeben worden.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.