
Der gebürtige Texaner begann als 16-Jähriger mit dem Boxen. 1968 gewann er in Mexiko-Stadt Olympia-Gold und begann bald danach eine Profikarriere. 1973 stieg er durch einen Sieg über Joe Frazier zum Weltmeister der Weltverbände WBA und WBC auf. Lange galt er als unschlagbar, bis zum sogenannten "Rumble in the Jungle" im Oktober 1974. Damals verlor Foreman in der "Dschungelhitze" von Kinshasa im Kongo gegen Muhammad Ali. Drei Jahre später - im Alter von nur 28 Jahren - beendete er seine Karriere.
Mike Tyson: "Niemals vergessen"
Doch Foreman kehrte zurück - und zwar zehn Jahre: 1994 wurde er im Alter von 45 Jahren ältester Schwergewichts-Weltmeister der Geschichte. Den Gürtel verteidigte Foreman im Jahr darauf mit einem Sieg gegen Axel Schulz. Der deutsche Boxer zählt Foreman auch heute noch zu den drei größten Boxern der Geschichte. "Ali ist die klare Nummer eins. Dann kommen Mike Tyson und Foreman", sagte der frühere Schwergewichtler dem Sportinformationsdienst. Ex-Weltmeister Tyson würdigte auf der Plattform X den Beitrag seines einstigen Konkurrenzen zum Boxen "und darüber hinaus". Dieser werde niemals vergessen werden.
Foreman beendete seine Karriere 1997 - diesmal endgültig. Danach arbeitete er als Prediger, Sportkommentator und Unternehmer. Seinen fünf Söhnen gab er allen seinen eigenen Namen, George. Zur Begründung sagte er einst: "Ich wollte meinen Kindern Wurzeln geben, die sie nie verlieren können."
Diese Nachricht wurde am 22.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.