Die Entscheidung folgte einem Antrag der US-Regierung. Damit wird eine Einigung aufgeschoben, die Chalid Scheich Mohammed die Todesstrafe ersparen würde, im Gegenzug für ein Schuldeingeständnis. Die Regierung hatte argumentiert, eine solche Einigung würde den USA irreparablen Schaden zufügen und ein öffentliches Verfahren für den Massenmord an Tausenden Amerikanern verhindern.
Am 11. September 2001 waren bei Anschlägen durch islamistische Terroristen in den USA rund 3.000 Menschen getötet worden. Chalid Scheich Mohammed, der im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba inhaftiert ist, gilt als Hauptplaner der Anschläge.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.