Koalitionsverhandlungen
Haseloff (CDU) ruft SPD zur Wende in Migrationspolitik auf

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff hat die SPD zu Zugeständnissen in der Migrationspolitik aufgerufen.

    Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt in der Landespressekonferenz von Sachsen-Anhalt.
    "Auch eine Mehrheit der SPD-Wähler will eine Wende in der Migrationspolitik": Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff (Klaus-Dietmar Gabbert / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Man wisse, warum so viele Menschen bei der Bundestagswahl AfD gewählt hätten, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie hätten das Gefühl, dass mit dem Flüchtlingszustrom nicht rechtskonform umgegangen werde. Künftig müsse an den Grenzen zurückgewiesen werden, wer keinen Schutz beanspruchen könne. Andererseits müsse, wer abschließend hierbleiben dürfe, zügig und gut integriert werden. Haseloff betonte, derzeit gebe es in Ostdeutschland keine Mehrheit mehr in der Mitte. Daher müssten sich die Sozialdemokraten aus eigenem Interesse heraus auf diese Menschen zubewegen.
    Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident fügte hinzu, er schätze, dass auch eine Mehrheit der SPD-Wähler eine Wende in der Migrationspolitik wolle.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.