Hat die Operette eine Zukunft?
Zeitkritik und Dreivierteltakt

Die Operette hat es schwer. Geschichten über Adlige, die ein Dienstmädchen-Verhältnis pflegen, wirken überholt. Und die Walzerseligkeit Wiener Komponisten bringt schon lang keine ausverkauften Häuser mehr. Dagegen boomen die Jazz-Operetten der 1920er-Jahre. Ein Blick in die Szene.

Keim, Stefan |
Eine junge Frau in einem rosefarbenem Outfit der 20er Jahre steht vor einem petrolbrauem Hintergrund. Ihr dunkel geschminkter Mund lächelt leise.
Eduard Künneke, Paul Abraham oder auch Robert Stolz schrieben erfolgreich für die bunte Bühne der Operette, gerade in den wilden Zwanzigern. (pexels / Vika Glitter)