Nach Erdbeben
Internationale Rettungsteams eingetroffen - Berichte über fehlende Hilfe in besonders betroffenen Gebieten

Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar versuchen Rettungskräfte, besonders betroffene Regionen zu erreichen. Viele asiatische Länder stellten Hilfsgüter und Personal zur Verfügung. Über die genaue Lage in Myanmar gibt es nur wenige Informationen.

    Rettungskräfte tragen die Leiche eines Arbeiters von der Baustelle eines im Bau befindlichen Hochhauses, das nach einem Erdbeben in Bangkok eingestürzt ist.
    Rettungskräfte an der Baustelle eines im Bau befindlichen Hochhauses, das nach dem Erdbeben in Bangkok eingestürzt ist. (Manish Swarup / AP / dpa / Manish Swarup)
    Medienberichten zufolge kam in der Millionenstadt Mandalay im Zentrum des Landes bislang kaum Hilfe an. Weite Teile der Stadt seien zerstört, die Versorgung mit Strom und Wasser unterbrochen. Mandalay liegt in der Nähe des Epizentrums des Erdbebens von Freitag, das eine Stärke von 7,7 erreichte.
    Die in dem Bürgerkriegsland regierende Militärjunta bestätigte, dass mehr als 1.600 Menschen getötet wurden. Beobachter befürchten jedoch, dass weit mehr Menschen bei der Katastrophe ums Leben gekommen sein könnten. Die Gegner der Militärjunta teilten mit, sie würden für zwei Wochen keine offensiven Militäreinsätze mehr ausführen.

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    Diese Nachricht wurde am 30.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.