Washington Post
Jeff Bezos macht seiner Zeitung Vorgaben für Meinungsseiten

Der Eigentümer der US-Zeitung "Washington Post", Bezos, macht Vorgaben für das Ressort Meinung und Kommentare. Der Milliardär kündigte in einem Schreiben an die Redaktion an, dass zwei Aspekte künftig im Vordergrund stehen: die Unterstützung und Verteidigung persönlicher Freiheiten und freier Märkte.

    Außenansicht eines Gebäudes mit dem Schriftzug "The Washington Post"
    Das Meinungsressort der US-Zeitung "The Washington Post" erhält Vorgaben von Eigentümer Bezos. (picture alliance / AP Images / Pablo Martinez Monsivais)
    Nach Ansicht von Bezos sind die beiden Themen in Kommentarspalten unterrepräsentiert. Gegensätzliche Meinungen dazu sollen von anderen Medien veröffentlicht werden. Zugleich teilte der Amazon-Gründer mit, dass der bisherige Ressortleiter David Shipley die "Washington Post" verlassen wird.

    Mehrere Journalisten verließen "Washington Post"

    Anfang des Jahres verließ die US-Karikaturistin und Pulitzer-Preisträgerin Ann Telnaes im Streit über eine ihrer Zeichnungen die "Washington Post". Auch andere Journalistinnen und Journalisten verließen die Zeitung. Im Januar forderten mehr als 400 Mitarbeiter in einem Brief ein gemeinsames Treffen mit Bezos, um über die Führung der Zeitung zu sprechen. Bezos war einer der Gäste bei der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump. 
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.