Trump-Regierung
Kanadas Premier Carney erklärt die alten Beziehungen zu den USA für Geschichte

Kanadas Ministerpräsident Carney hat die alten Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen seines Landes zu den USA für Geschichte erklärt.

    Der ehemalige Banker Mark Carney steht hinter einem Rednerpult, auf dem Liberal steht.
    Er folgte auf Justin Trudeau: Mark Carney, Vorsitzender der Liberal Party of Canada, nach seinem parteiinternenen Wahlsieg am 9. März in Ottawa. (Imago / Zuma Press / Justin Tang)
    Sie seien vorbei, sagte Carney auf dem Parliament Hill in Ottawa. Es sei deutlich geworden, dass man in den USA keinen verlässlichen Partner mehr habe. Er werde alle Versuche zurückweisen, Kanada zu schwächen. Carney kündigte Vergeltungsmaßnahmen für etwaige Zölle durch die Trump-Regierung an. Heute werde es dazu zunächst Unterredungen mit den Premierministern der einzelnen Provinzen sowie hochrangigen Wirtschaftsvertretern geben. Da noch weitere Maßnahmen der USA zu erwarten seien, sei es sinnvoller, zunächst abzuwarten. Bei den Gegenmaßnahmen sei dabei nichts tabu, betonte Carney.
    In Kanada wird Ende April ein neues Parlament gewählt. Trump hat angekündigt, die bereits zweimal verhängten und dann kurze Zeit später von ihm wieder zurückgenommenen Zölle auf kanadische Produkte Anfang April in Kraft zu setzen.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.