
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, geht es um knapp 25 Milliarden Euro. Es handele sich um das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Kostentreiber waren den Angaben zufolge vor allem gestiegene Sozialleistungen. Zudem mussten die Kommunen für ihre Beschäftigten aufgrund von Tarifsteigerungen und Personalzuwachs deutlich mehr Geld ausgeben.
Auch die Einnahmen stiegen etwas. Allerdings fiel der Zuwachs vor allem bei der Gewerbesteuer deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Insgesamt waren gut sechs Prozent der Ausgaben nicht durch Einnahmen gedeckt. Sie mussten also aus Reserven oder über Kredite finanziert werden. Die Stadtstaaten sind in der Statistik nicht berücksichtigt.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.