
Nach Angaben des französischen Präsidenten Macron verständigten sich die Verbündeten darauf, die ukrainische Armee weiter mit Waffen zu versorgen. Frankreich will kurzfristig Rüstungsgüter im Wert von zwei Milliarden Euro schicken. Eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland wurde kategorisch abgelehnt. Kaum Fortschritte gab es bei der Frage von der Bereitstellung von Sicherheitsgarantien im Falle eines Friedensabkommens mit Moskau. Macron räumte ein, dass über die Entsendung europäischer Soldaten keine Einstimmigkeit bestehe. Zugleich kündigte er eine französisch-britische Mission an. Ziel sei es, dass eine Delegation in der Ukraine einen Einsatz von Streitkräften nach einem Friedensabkommen vorbereite und die Rolle der ukrainischen Armee kläre. Der scheidende Bundeskanzler Scholz äußerte sich in dieser Frage zurückhaltend. Er verwies darauf, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar sei, ob und in welcher Form es eine solche Truppe überhaupt geben werde. Der ukrainische Präsident Selenskyj appellierte an die US-Regierung, der Ukraine dabei zu helfen, sich in eine starke Position für Verhandlungen mit Moskau zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.