
Der CDU-Vorsitzende Merz nannte das eine "unpatriotische" Entscheidung. Bayerns Ministerpräsident Söder sagte, deutscher Fußball sei Heimat pur - und kein Spielball internationaler Konzernkämpfe. Auch Bundeswirtschaftsminister Habeck, Bundesgesundheitsminister Lauterbach und Thüringens Ministerpräsident Ramelow bedauerten die Abkehr des DFB von seinem deutschen Ausrüster. Habeck sagte, er hätte sich ein Stück mehr Standortpatriotismus gewünscht.
Nike und der DFB hatten die Zusammenarbeit gestern angekündigt. Das US-Unternehmen soll dafür mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr geboten haben. Adidas zahlte bislang 50 Millionen Euro jährlich. - Der Vertrag von Adidas mit dem DFB läuft Ende 2026 aus.
Diese Nachricht wurde am 22.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.