Die Hunde waren zwei Jahre vor der Studie bereits Teil eines Experiments. Dabei sollten sie sich die Namen von möglichst vielen Gegenständen merken. Danach wurden die Besitzer und Besitzerinnen angewiesen, einen Teil der Gegenstände für zwei Jahre vor den Hunden zu verstecken. Für die aktuelle Studie wurden diese Objekte dann zusammen mit den gewohnten Spielzeugen der Hunde in einen Raum gestellt, und die Hunde sollten sie auf Kommando holen. Das klappte erstaunlich gut: Vier der fünf Hunde konnte die Namen der meisten lange versteckten Spielzeuge noch richtig zuordnen.
Die Forschenden sagen, diese Fähigkeit haben zwar nur wenige, besonders talentierte Hunde. Aber ihre Studie zeige, dass nicht nur Menschen sich Wörter langfristig einprägen können.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.