
Nachrichtenagenturen berichten von hunderttausenden Teilnehmern in der Hauptstadt Buenos Aires und weiteren Städten. Die Kürzungen im Hochschulbereich sind Teil der sogenannten Schocktherapie des ultra-libertären Präsidenten Milei. Unter anderem mit massiven Einschnitten bei den Staatsausgaben will er die hohe Inflation in den Griff bekommen.
Die staatlichen Universitäten in Argentinien bieten ein gebührenfreies Studium an und sind stark von öffentlichen Geldern abhängig. An der Universität von Buenos Aires mussten bereits zahlreiche Sparmaßnahmen eingeführt werden, etwa indem die Beleuchtung eingeschränkt wurde und die Öffnungszeiten der Bibliotheken reduziert wurden.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.